Kombination von Licht und Magnettherapie

 
Bei Gesprächen im Rahmen der NPSO-Expertentagungen über Möglichkeiten und Grenzen der Magnettherapie hat sich herausgestellt, dass zahlreiche Therapeuten erfolgreich mit der Magnettherapie arbeiten (z.B. mit Magnetmatten, -kissen oder -griffeln, insbesondere im Rahmen der Magnetresonanztherapie). So wurde häufig der Wunsch geäußert, im Rahmen der NPSO die Lichtbehandlung mit der Magnettherapie zu verknüpfen. Seit einigen Jahren stehen Lichtgriffel und Flächenstrahler zur Verfügung, in die ein Magnetgenerator integriert ist, welcher ein entsprechend der vom Gerät übertragenen Therapiefrequenz pulsierendes Magnetfeld erzeugt. Nach den bisherigen Erfahrungen erreicht man dadurch häufig das Therapieziel in wesentlich kürzerer Zeit.

 
Auf diese Weise lassen sich die therapeutischen Informationen sowohl über das Licht als auch über das Magnetfeld applizieren. Offenbar kommt es bei der simultanen Behandlung mit moduliertem Licht und Magnetfeld zu einem Synergieeffekt, d.h. die beiden Wirkungsfaktoren unterstützen sich gegenseitig.
In Kombination mit monochromatischem Lumineszenzlicht konnten die modulierten Magnetfelder bisher effektiv bei der Behandlung von Lumbago, Hüftgelenksbeschwerden, HWS-Syndrom, Tennisarm, unspezifischen rheumatischen Erkrankungen, Neuralgien, Muskelverspannungen (und damit zusammenhängenden Kopfschmerzen) angewendet werden. Man weiß heute, dass die Magnetfelder kranke oder inaktive Zellen stimulieren, die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessern, energetische Prozesse (z.B. die elektrischen Vorgänge in den Nervenzellen) anregen etc. So wird es verständlich, dass die Wirkung des modulierten Lumineszenzlichtes durch die simultane Applikation eines im gleichen Sinne gepulsten Magnetfeldes wesentlich gesteigert werden kann. Kräftige Magnetfelder im Zusammenwirken mit Lumineszenzlicht wurden zunächst sehr erfolgreich am locus dolendi eingesetzt. Inzwischen hat sich gezeigt, dass die Magnetschwingungen auch bei der Behandlung über Fernpunkte außerordentlich wirksam sein können, vorausgesetzt, dass sie bestimmte Feldstärken nicht  überschreiten. Norbert DOHR (NPSO Nachrichten 52 & 53) hat durch seine Forschungen den Nachweis gebracht, dass Feldstärken oberhalb der des Erdmagnetfeldes (etwa 50 Mikrotesla) liegen sich zur Informationsübertragung als ungeeignet  erwiesen haben. Es stehen daher jetzt für das MONOLUX-Gerät Therapiegriffel und Flächenstrahler sowohl mit kräftigen als sehr sanften Magnetfeldern zur Verfügung (siehe hierzu den Text über die Arndt-Schulzsche Regel).