Therapie
Frequenzen
… und Resonanzen
Es wurde bereits angedeutet, dass die therapeutische Wirkung des Lumineszenzlichtes dadurch wesentlich verstärkt werden kann, dass man es pulsierend appliziert, bzw. mit bestimmten Frequenzen oder Informationen moduliert. Dadurch wird das Licht und gegebenenfalls das verwendete Magnetfeld zum Träger der Modulationsfrequenzen, die an das Biosystem des Organismus herangetragen werden sollen. In das Monolux-Gerät ist ein Mikroprozessor eingebaut, der es ermöglicht, das Licht und das Magnetfeld mit stufenlos regelbaren Frequenzen zwischen 10 Hertz und 22000 Hertz zu modulieren. Hier stellt sich nun die Frage, welche Frequenz bei welcher Indikation eingestellt werden muss. Rudolf Siener arbeitete Anfang der neunziger Jahre mit der ersten Generation des Monolux-Gerätes und veränderte die Frequenzeinstellung nur sehr selten. Die von ihm bevorzugte Therapiefrequenz war 8000 Hertz. Andere Therapeuten fanden später heraus, dass es sinnvoll sein kann, bei unterschiedlichen Indikationen auch verschiedene Frequenzen zu wählen. Die Frequenzen lassen sich gut austesten, sei es kinesiologisch, radiästhetisch oder funktionsdiagnostisch. Die Erfahrungswerte verschiedener Therapeuten sind widersprüchlich und nicht verallgemeinerbar. Es gilt jedoch, dass bei akuten Krankheitsbildern eher niedrige Therapiefrequenzen (unter 1 kHz), bei chronischen Beschwerden eher höhere zu wählen sind.
Von einigen Therapeuten werden die Frequenzen eingesetzt, die der amerikanische Arzt und Forscher R. RIFE empfohlen hat. Wichtige indikationsbezogene Frequenzfolgen nach RIFE werden von der Siener-Stiftung auf Datenträgern angeboten. Weitere Therapiefrequenzen sind solche, die mit natürlichen Lebensrhythmen im Zusammenhang stehen. Damit sind einerseits Vorgänge gemeint, die sich auf kosmisches Geschehen beziehen (Bewegungen der Gestirne, Jahreszeiten, Tag und Nacht, Ebbe und Flut etc.), und andererseits solche, die mit Wachstum und Proportionen in der Natur sowie mit den Funktionen des menschlichen Organismus zu tun haben (z.B. rhythmische Aktionsströme und Frequenzen bei Herz, Gehirn und anderen Organen).
Es sind hauptsächlich drei Grundannahmen, welche die Diskussion um die therapeutische Bedeutung der Lebensrhythmen bestimmen:
Rhythmen und Frequenzen im Makrokosmos entsprechen denen im Mikrokosmos und in den Organismen der Lebewesen, alles funktioniert nach harmonikalen Gesetzen (vgl. DOZCI, S. 67, PISCHINGER, S. 126)
Die natürliche oder harmonische Funktion der Lebensabläufe ist bei vielen Menschen durch Fremdeinwirkung ( elektronische Umweltverschmutzung , ungünstige Lebensbedingungen etc.) gestört.
Die Harmonie hier verstanden als gleichbedeutend mit Gesundheit kann durch Zuführung geeigneter Frequenzen wieder hergestellt werden.
Ohne an dieser Stelle die Zusammenhänge herleiten zu wollen, was in zahlreichen Veröffentlichungen geschehen ist, sollen hier nur einige bewährte Frequenzen genannt werden, soweit diese bei dem Monolux-Gerät eingestellt werden können:
12, 16, 24, 48, 96, 128, 192, 840, 1260, 1680, 2400, 4800 und 8200 Hz.
Wenn man bei der Therapie eine Folge harmonisch aufeinander bezogener Frequenzen oder Töne applizieren möchte, so kann man mit Aussicht auf Erfolg Musik einsetzen und das Therapielicht damit modulieren. Besonders mit Orchestermusik von Mozart konnten gute Resultate erzielt werden (TOMATIS, S. 79).
In steigendem Maße kommen auch Frequenzdurchläufe zur Anwendung, z.B. eine von 22.000 Hz bis Null absteigende Schwingungsfolge zur Sedierung oder Harmonisierung und eine aufsteigende Frequenzfolge zur Stimulation. Entsprechende erprobte Therapieprogramme stehen ebenfalls bei der Rudolf-Siener-Stiftung zur Verfügung und können von CD, MD, SD-Karten (mp3) oder anderen Datenträgern mit dem MONOLUX – Gerät übertragen werden. Die Applikation erfolgt dabei zumeist mit dem Magnetflächenstrahler an bewährten Rezeptionsarealen wie dem Solarplexus, dem Thymusbereich, den Handflächen oder bei entsprechender Indikation auch am locus dolendi direkt.
Ein im Rahmen der Frequenztherapie häufig gebrauchter Begriff ist Resonanz . Gemeint ist das Phänomen, dass ein schwingungsfähiges System zum starken Mitschwingen veranlasst wird, wenn man seine Eigenfrequenz trifft. Im Hinblick auf die Therapie hat diese Erscheinung folgende Bedeutung:
Es wird davon ausgegangen, dass der menschliche Organismus unterschiedliche Frequenzen erzeugt – nicht nur Hirnströme und Herzaktionspotentiale die möglicherweise lebensnotwendig sind und die im Krankheitsfalle gestört sein können.
Man nimmt an, dass die Frequenzverhältnisse durch Zuführen geeigneter Frequenzmuster, durch die Resonanz hergestellt wird, wieder harmonisiert werden können.
Ebenso wird angenommen, dass pathologische Frequenzen, also solche, die nicht zum normalen physiologischen Ablauf gehören und den Menschen krank gemacht haben, durch Invertierung , d.h. durch Umdrehen der Phasenlage gelöscht oder zumindest abgeschwächt werden können.
Im Hinblick auf die Bekämpfung von Bakterien, Viren und Parasiten versucht man, die Resonanzfrequenz der Organismen zu ermitteln und sie dann durch Applikation der jeweiligen Frequenz abzutöten (CLARK, S.606 ff.)